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Mit verfolgten Christen verbunden bleiben

Aufgrund der Corona-Krise können die Referenten von OpenDoors momentan keine Veranstaltungen in Gemeinden abhalten. Dennoch ist es ihnen ein Anliegen, weiterhin über die Situation unserer verfolgten Geschwister zu berichten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Livestream-Format kommen sie deshalb zu Ihnen ins Wohnzimmer!

Wir würden uns freuen, wenn Sie samstags um 18 Uhr mit dabei sind!

Gefangener des Monats

Weltweit werden Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung verfolgt. Am meisten müssen dies Christen erleben. Unsere Kirchengemeinde möchte dazu beitragen, gefangene Christen zu unterstützen und uns für Ihre Freiheit einzusetzen, indem wir für sie beten und ihre Situation öffentlich machen.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die christliche Zeitschrift idea machen unter der Überschrift „Gefangener des Monats“ monatlich auf das Schicksal eines gefangene Christen aufmerksam. Sie liefern dazu einen Musterbrief als Anschreiben an den jeweiligen Staatspräsidenten, den wir hier veröffentlichen. Wir bitten Sie, sich daran zu beteiligen.
Herrn Staatspräsidenten Arif Alvi
c/o Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
Schaperstraße 29
10719 Berlin


Fax: 030-21244210


Exzellenz,
ich wende mich an Sie wegen des inhaftierten Christen Asif Pervaiz, der gegen Paragraf 295 C des pakistanischen Strafgesetzbuchs verstoßen haben soll. Er sitzt seit 2013 hinter Gittern und wurde am 8. September 2020 zum Tode verurteilt. Sein ehemaliger Vorgesetzter hatte ihn am 2. Oktober 2013 wegen Blasphemie angezeigt. Er wirft Asif Pervaiz vor, sich in mehreren Textnachrichten an sein Mobiltelefon einige Tage lang herablassend über den Islam, insbesondere den Propheten Mohammed, geäußert haben.

Asif Pervaiz wehrt sich gegen diese Anschuldigung und betrachtet sie als Revanche. Er habe vielmehr das Ansinnen seines Chefs zurückweisen müssen, zum Islam überzutreten. Weil ihm das Drängen zusetzte, habe er sogar seinen Job aufgegeben. Erst daraufhin habe der ehemalige Vorgesetzte ihn der Blasphemie bezichtigt.

Beobachter sehen gute Gründe für die Annahme, dass es hier weniger um den Mangel an Respekt vor dem Islam geht als vielmehr um Rache. Daher bitte ich Sie, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, damit sich die nächste gerichtliche Instanz mit dem Fall zügig auseinandersetzt und Asif Pervaiz freisprechen kann. Nach einer Freilassung ist die Unterbringung an einem sicheren Ort geboten, um das Leben und die körperliche Unversehrtheit des Christen zu schützen.

Mit vorzüglicher Hochachtung