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Mit verfolgten Christen verbunden bleiben

Aufgrund der Corona-Krise können die Referenten von OpenDoors momentan keine Veranstaltungen in Gemeinden abhalten. Dennoch ist es ihnen ein Anliegen, weiterhin über die Situation unserer verfolgten Geschwister zu berichten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Livestream-Format kommen sie deshalb zu Ihnen ins Wohnzimmer!

Wir würden uns freuen, wenn Sie samstags um 18 Uhr mit dabei sind!

Gefangener des Monats

Weltweit werden Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung verfolgt. Am meisten müssen dies Christen erleben. Unsere Kirchengemeinde möchte dazu beitragen, gefangene Christen zu unterstützen und uns für Ihre Freiheit einzusetzen, indem wir für sie beten und ihre Situation öffentlich machen.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die christliche Zeitschrift idea machen unter der Überschrift „Gefangener des Monats“ monatlich auf das Schicksal eines gefangene Christen aufmerksam. Sie liefern dazu einen Musterbrief als Anschreiben an den jeweiligen Staatspräsidenten, den wir hier veröffentlichen. Wir bitten Sie, sich daran zu beteiligen.
Herrn
Präsident Isayas Afewerki
c/o Botschaft des Staates Eritrea
Stavangerstr. 18
10439 Berlin


Fax: 030-44674621 im August 2020




Sehr geehrter Herr Präsident,

ich wende mich an Sie, um auf das Schicksal von fünf eritreisch-orthodoxen Mönchen des Klosters Debre Bizen aufmerksam zu machen. Sie wurden am 13. Juni 2019 von staatlichen Sicherheitskräften in der Kleinstadt Ghinda (Gindae) festgenommen. Es handelt sich um die Mönche Aba Kibreab Tekie, Aba Tewelde Gebremedhin, Aba Kidanemariam Tekeste, Aba Gebretensae Zemichael und Aba Gebretensae Tewoldemedhin.
Herr Präsident, es sind friedliche Mönche, von denen drei über 70 Jahre alt sind und bei denen keinerlei Rechtsverletzungen bekannt sind. Meinen Informationen nach sind sie weiter in Haft. Über ihren derzeitigen Gesundheitszustand, den Aufenthaltsort, etwaige Anklagepunkte oder ein mögliches Prozessverfahren ist nichts bekannt.
Herr Präsident, ich bitte Sie höflichst um Freilassung der Inhaftierten und Mitteilung über deren Schicksal. Ich möchte daran erinnern, dass Eritrea im Jahr 2002 den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert hat, der auch Religionsfreiheit einschließt.

Mit vorzüglicher Hochachtung