Auszeit?
Auszeit beenden
Abbildung

Mit verfolgten Christen verbunden bleiben

Aufgrund der Corona-Krise können die Referenten von OpenDoors momentan keine Veranstaltungen in Gemeinden abhalten. Dennoch ist es ihnen ein Anliegen, weiterhin über die Situation unserer verfolgten Geschwister zu berichten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Livestream-Format kommen sie deshalb zu Ihnen ins Wohnzimmer!

Wir würden uns freuen, wenn Sie samstags um 18 Uhr mit dabei sind!

Gefangener des Monats

Weltweit werden Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung verfolgt. Am meisten müssen dies Christen erleben. Unsere Kirchengemeinde möchte dazu beitragen, gefangene Christen zu unterstützen und uns für Ihre Freiheit einzusetzen, indem wir für sie beten und ihre Situation öffentlich machen.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die christliche Zeitschrift idea machen unter der Überschrift „Gefangener des Monats“ monatlich auf das Schicksal eines gefangene Christen aufmerksam. Sie liefern dazu einen Musterbrief als Anschreiben an den jeweiligen Staatspräsidenten, den wir hier veröffentlichen. Wir bitten Sie, sich daran zu beteiligen.

Musterbrief Februar 2021

Seine Exzellenz
Staatspräsident Ram Nath Kovind
c/o Botschaft der Republik Indien
Tiergartenstraße 17
10785 Berlin


Fax 030-26557000



Eure Exzellenz,

ich wende mich heute in Sorge wegen der Inhaftierung von vier Bürgern in Indien an Sie: Es geht um die 50-jährige koreanische Christin Mi Kyung Lee wa, die 25-jährige indische Christin Seema sowie zwei weitere indische Staatsbürger, Umesh Kumar (30 Jahre) und Sandhya (24 Jahre). Sie waren am 19. Dezember in der Stadt Greater Noida im Rahmen einer Corona-Hilfe unterwegs. Im Distrikt Gautam Buddh Nagar hatte eine private christliche Initiative seit März 2020 die Erlaubnis eingeholt, Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs unter Bedürftigen zu verteilen. Sie waren aufgrund der Krise, ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie, in Not geraten.

Die vier Helfer wurden bei der Polizei angezeigt, weil sie missioniert haben sollen. Daraufhin kamen alle in Haft. Dabei ging es ihnen nur darum, Menschen in Not zu helfen.

Exzellenz, bitte tun Sie alles in Ihrer Macht Stehende, um die Freilassung dieser hilfsbereiten Bürger zu erreichen. Die Religionsfreiheit gerät in Gefahr, wenn Anti-Konversionsgesetze insbesondere gegen Angehörige religiöser Minderheiten eingesetzt werden.

Mit vorzüglicher Hochachtung